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Dana Stoll
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Stress entsteht immer dann, wenn Menschen das Gefühl haben, die ihnen bevorstehenden Aufgaben nicht bewältigen zu können. Oft ist der Grund dafür zu wenig Zeit. Es genügt jedoch, einfach keinen passablen Weg zu sehen, den man sich selbst auch zutraut. Stress ist somit also erst einmal belastungsunabhänig. Das erklärt zum einen, warum auch wenig beschäftigte Menschen enorm unter Stresssymtpomen leiden können, und zum anderen, warum unsere Gesellschaft immer stressanfälliger wird: Durch die rasante Beschleunigung, die Vielzahl von zu bewältigenden Aufgabenbereichen sowie von der Mediengesellschaft überhöhte Qualitätsansprüche wird die zur Verfügung stehende Zeit für die einzelnen, zu bewältigenden Aufgaben immer knapper.
Gerade vor dem Hintergrund zunehmend schlechter funktionierender Familienverbände ist es völlig verständlich, dass der Einzelne ein Gefühl der Hilflosigkeit entwickelt. Fehlt uns ein Lichtblick, der uns am Ende des Tunnels wieder zurück in ruhigeres Fahrwasser führt, resultiert daraus Stress. Dabei kann ein einzelner Faktor so stark wiegen, dass er alleine die Möglichkeit bietet, die ganze Stress-Maschinerie unseres Körpes ständig im Gange zu halten: Angst vor Prüfungen, Angst vor dem Verlassenwerden, finanzielle Sorgen, Krankheiten, Zukunftspläne, und vieles mehr.
Da unsere Gesellschaft immer mehr Ablenkungsmöglichkeiten, dafür aber immer weniger Orientierung bietet, ist es natürlich, dass Menschen in solchen Phasen Unterstützung suchen. Am besten Hilfe von professionellen, erfahrenen Coaches, deren Aufgabe es ist, die natürliche Eigenorientierung des Menschen wieder in Gang zu setzen, gemeinsam Anhaltspunkte zu finden, sowie geeignete Methoden, um die vom Stress verursachten Belastungen besser bewältigen zu können.
Aus klinischer Sicht versteht man unter Stress die Symptome (=Auswirkungen) von stressauslösenden Faktoren (sog. Stressoren). Den meisten Stressmodellen gemein ist, dass eine Reaktion des Körpers auf externe Reize zu einer Anspannung führt, die in Folge wieder abgebaut werden muss. Für eine schulmedizinische Behandlung relevant wird Stress erst dann, wenn die angestaute Anspannung nicht mehr abgebaut werden kann, und so zu vielfältigen stressbedingten Krankheitsbildern führt. Behandelt wird, abgesehen von der Psychotherapie, das sich stressbedingt einstellende Krankheitsbild.
Für eine erfolgreiche, nachhaltige Bewältigung ist diese Sichtweise auf Stress unserer Meinung nach unzureichend und nur für akute Fälle zielführend. Sie beschränkt sich unnötigerweise weitgehend auf eine Notfallmedizin für stressbedingte Krankheiten. Dem anthroposophischen Ansatz folgend möchten wir unserer Arbeit ein umfassenderes Stressmodell zugrunde legen.
michlsberrig versteht Stress, oder besser gesagt die Neigung eines Menschen, Reaktionen auf externe Potentiale als Stress anzuhäufen, als chronischen Zustand des menschlichen Organismus, lange bevor man von einem klinisch relevanten Krankheitsbild sprechen kann. Der Entwicklung dieses chronischen Zustands kann man zu jeder Zeit entgegenwirken. Wenn der eigene Beruf davon abhängt, dann nützen Ratschläge wie "mach eben etwas anderes" herzlich wenig.
Dabei müssen unserem Modell folgend zwei grundlegend verschiedene Ursachen für Stress berücksichtigt werden: Zum einen die übersteigerte Neigung des Körpers, Reaktionen auf externe, üblicherweise als Zug oder Druck empfundene, Potentiale als Stress anzuhäufen. Wir vermeiden hier absichtlich den üblichen Begriff „Stressor“ als spezifischen äußeren Reiz. Potentiale, die wir als Druck oder Zug empfinden können, begegnen uns im Alltag äußerst vielfältig: Leistungsdruck, Angst vor Misserfolg, wirtschaftliche Ängste, hohe Erwartungen, gesellschaftliche Zwänge, emotionale Erpressung, Mobbing und vieles mehr. Dieser Stress kann auch intern erzeugt sein, z.B. durch überhöhte Erwartungen an sich selbst, oder auch psychische bzw. neurotische Störungen.
Ein zweite Ursache für Stress ist die unzureichende Fähigkeit, die angestaute körperliche und geistige Anspannung wieder abzubauen. Unabhängig von der Stressneigung erscheint ein Organismus auch dann als widerstandsfähig gegen Stress, wenn angestaute Spannung genügend schnell wieder ausgeglichen werden kann. Unsere Stressbilanz ist also ein dynamisches Gleichgewicht. Gerade in unserer heutigen, schnellen Welt, in der unsere Konzentrationsfähigkeit ständig durch Ablenkungen wie E-Mails, SMSe und andere zusätzliche Reize unterbrochen wird, übersteigt die Reizflut irgendwann das für unser Stressabbaupotenzial kritische Limit.
Wenn man den stressverursachenden Reiz nicht abstellen kann, bieten sich zwei Möglichkeiten: Zum einen die Stressantwort des Körpers zu verringern, zum anderen in Ruhephasen den Stressabbau zu beschleunigen.
Zur Verringerung der Stressantwort verwendet michlsberrig Techniken wie Reframing, sowie Elemente aus der Meditation und der Hypnose. Zum beschleunigten Stressabbau ebenfalls hypnotische Techniken, Suggestion und Tiefenentspannung, sowie akustische Elemente wie binaurale Beats.
Bei allen michlsberrig-Methoden steht im Mittelpunkt, dass Sie Ihren Problemen künftig selbständig begegnen und Ihre Fähigkeit zur Stressresistenz eigenständig weiterentwickeln zu können. Ich halte nichts von so genannten "Heilern", die ihren Klienten Besserung versprechen, wenn sie nur oft genug zu ihnen wiederkehren. Ich möchte Ihnen echte Hilfe zur ihrer persönlichen Weiterentwicklung in eine stressfreiere Zukunft bieten.